DIE NAMEN DER NUMMERN
Eine Initiative zur Erinnerung an 86 jüdische Opfer eines Verbrechens von NS-Wissenschaftlern
 


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© Hans-Joachim Lang

Harri Samuel Bober

Geboren am 29. Juni 1922 in Berlin. Sohn von Alfred Bober (geboren am 28. Februar 1891 in Glogau) und Klara Bober geb. Bober (geboren am 9. Januar 1888 in Ostrow/Posen). 1939 wohnten die Bobers in Berlin, Prenzlauer Berg, Choriner Straße 80. Harri Samuel Bober wird - zusammen mit beiden Eltern - mit dem 36. Transportzug am 12. März 1943 von Berlin nach Auschwitz deportiert. Am 13. März 1943 kommen mit diesem Transport 344 jüdische Männer sowie 620 jüdische Frauen und Kinder dort an. Nach der Selektion werden 218 Männer und 147 Frauen als Häftlinge ins Lager geschickt, die übrigen 599 Personen sofort in der Gaskammer umgebracht. Bober wird am 14. April 1943 wegen allgemeiner Schwäche vom Häftlingskrankenbau Buna ins Stammlager Auschwitz überwiesen. 30. Juli 1943 Deportation ins KZ Natzweiler-Struthof. Dort am 17. oder 19. August 1943 in der Gaskammer ermordet.