DIE NAMEN DER NUMMERN
Eine Initiative zur Erinnerung an 86 jüdische Opfer eines Verbrechens von NS-Wissenschaftlern
 


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© Hans-Joachim Lang

Heinz Salo Frischler

Geboren am 10. Mai 1884 in Zawodzie/Schlesien (heute: Polen). Letzter Wohnsitz in Berlin-Charlottenburg in der Wielandstraße 8 (bei Story). Er wird am 4. März 1943 mit dem 34. Osttransport, der von Breslau über Berlin unterwegs ist, ins KZ Auschwitz deportiert. Am 6. März 1943 kommen mit diesem Transport 1405 jüdische Frauen, Männer und Kinder dort an. Nach der Selektion werden 406 Männer und 190 Frauen als Häftlinge ins Lager geschickt, die übrigen 809 Personen sofort in der Gaskammer umgebracht. 30. Juli 1943 Deportation ins KZ Natzweiler-Struthof. Dort am 17. oder 19. August 1943 ebenfalls in der Gaskammer ermordet.