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Geboren am 16. Januar 1903 in Mrotschen. Heiratet am 7. November 1941 in Berlin-Mitte Grete geb. Meyer (geboren am 19. Dezember 1903 in Neustadt/Posen). Mit ihr lebt er vom 12. November 1941 an in der Schlesischen Straße 20 und vom 19. Januar 1943 an in einem unmöbliert vermieteten Zimmer bei Max Rosenbund in der Skalitzer Straße 56. Arbeitet zuletzt für einen Wochenlohn von 20 Reichsmark als Militärsattler bei der Firma Kurt Seidel. (Max Rosenbund und seine Ehefrau Emmy konnten untertauchen und 1945 in diese Wohnung zurückkehren; sie wanderten 1948 in die USA aus.) Hermanns Mutter Dora Pinkus geb. Chaim (geboren am 21. Oktober 1873 in Znin/Posen) muss sich am 14. Januar 1943 nach Theresienstadt schicken lassen, wo sie im März 1944 umkommt. Hermann Pinkus wird am 1. März, fünf Tage vor seiner Frau und zwei Tage vor seiner Schwester Hertha (geboren am 3. September 1906 in Berlin), mit dem 31. Osttransport von Berlin nach Auschwitz deportiert. Am 2. März 1943 kommen mit diesem Transport 1500 jüdische Frauen, Männer und Kinder dort an. Nach der Selektion werden 150 Männer als Häftlinge ins Lager geschickt, die übrigen 1350 Personen sofort in der Gaskammer umgebracht. 30. Juli 1943 Deportation ins KZ Natzweiler-Struthof. Dort am 17. oder 19. August 1943 ebenfalls in der Gaskammer ermordet.
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