DIE NAMEN DER NUMMERN
Eine Initiative zur Erinnerung an 86 jüdische Opfer eines Verbrechens von NS-Wissenschaftlern
 


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© Hans-Joachim Lang

Hugo Cohn

Geboren am 16. Januar 1895 in Berlin als Sohn von Henriette Cohn geb. Bragenheim (geboren am 14. März 1854 in Schirwindt/Ostpreußen, gestorben am 8. Oktober 1939 in Wilmersdorf). Cohn ist von Beruf Kaufmann und hat zwei Kinder: Ilse Cohn (geboren am 4. Mai 1923, eingeschult 1929, kam am 1. Oktober 1934 an die Helene-Lange-Schule, 1939 Emigration nach Großbritannien, weiteres Schicksal nicht bekannt) und Günther Cohn (geboren am 5. Oktober 1927 in Berlin, eingeschult 1934, Schulabschluss am 31. März 1942, weiteres Schicksal nicht bekannt). Zuletzt muss Hugo Cohn Zwangsarbeit verrichten bei der Firma Kurt Hein. Letzte Adresse ist in Berlin, Prenzlauer Berg, Pasteurstraße 36. Mit dem 33. Osttransport wird er am 3. März von Berlin nach Auschwitz deportiert. Am 4. März 1943 kommen mit diesem Transport 632 jüdische Männer und 1118 jüdische Frauen und Mädchen dort an. Nach der Selektion werden 517 Männer und 200 Frauen als Häftlinge ins Lager geschickt, die übrigen 1033 Personen sofort in der Gaskammer umgebracht. 30. Juli 1943 Deportation ins KZ Natzweiler-Struthof. Dort am 17. oder 19. August 1943 ebenfalls in der Gaskammer ermordet.