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Geboren am 20. August 1896 in Grätz als Sohn von Louis Haarzopf (gestorben am 27. August 1917 in Grätz) und Ulrike geb. Himmelweit (geboren am 8. April 1862 in Grätz, 51. Alterstransport vom 27. August 1942 von Berlin nach Theresienstadt, dort am 2. Oktober 1942 ums Leben gekommen). Hugo Haarzopf ist Textilkaufmann und muss nach 1938 seinen Handel aufgeben. Daraufhin betreibt er in seiner Wohnung eine Schneiderei für Morgenröcke, die er vermutlich 1941 aufgeben muss. Bis zuletzt lebt er in einer Vier-Zimmer-Wohnung in der ersten Etage der Schönhauser Allee 41. Am 16. Februar 1943 wird Haarzopf durch die Gestapo (»Gruppe des Herrn Rohde«) verhaftet, bei demselbem Anlass wie Heinz Galinski mit seiner Ehefrau Gisela, die wenige Häuser weiter in der Schönhauser Allee 31 wohnen. Er wird am 26. Februar 1943 mit Ehefrau Paula geb. Jacob (geboren am 21. Juni 1907 in Graudenz) und Tochter Eva (geboren am 28. März 1933 in Stettin) mit dem 28. Osttransport von Berlin nach Auschwitz deportiert. Am 27. Februar 1943 kommen mit diesem Transport 913 jüdische Frauen, Männer und Kinder dort an. Nach der Selektion werden 156 Männer und 106 Frauen als Häftlinge ins Lager geschickt, die übrigen 651 Personen – darunter Paula und Eva Haarzopf – sofort in der Gaskammer umgebracht. Hugo Haarzopf wird am 20. April 1943 wegen eines Geschwürs am linken Fuß vom Häftlingskrankenbau Buna ins Stammlager Auschwitz überwiesen. 30. Juli 1943 Deportation ins KZ Natzwei- ler-Struthof. Dort am 17. oder 19. August 1943 ebenfalls in der Gaskammer ermordet.
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