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Geboren am 27. März 1914 in Berlin. Zuletzt beschäftigt als Zwangsarbeiter bei Fromms Gummi-Werken. Er wohnt in Berlin-Mitte in der Kaiser-Wilhelm-Str. 32 zusammen mit seiner Ehefrau Elsa geb. Alster (geboren am 11. Januar 1914 in Berlin) in einer gemieteten Drei-Zimmer-Wohnung mit Küche. Eigene Möbel besitzt das Ehepaar in seiner letzten Unterkunft keine, diese sind Eigentum der Möbelkammer der Jüdischen Gemeinde. Zwei Tage nach seiner Frau, die in Auschwitz ermordet wird, wird Kurt Driesen am 3. März 1943 mit dem 33. Osttransport von Berlin nach Auschwitz deportiert. Am 4. März 1943 kommen mit seinem Transport 632 jüdische Männer und 1118 jüdische Frauen und Mädchen dort an. Nach der Selektion werden 517 Männer und 200 Frauen als Häftlinge ins Lager geschickt, die übrigen 1033 Personen sofort in der Gaskammer umgebracht. Driesen wird am 27. April 1943 in Block 21, dem Häftlingskrankenhaus, operiert. Am 25. Mai 1943 wird in Berlin Driesens Wohnungsinventur vom Obergerichtsvollzieher auf 317 Reichsmark taxiert. 30. Juli 1943 Deportation ins KZ Natzweiler-Struthof. Dort am 17. oder 19. August 1943 ebenfalls in der Gaskammer ermordet.
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