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Geboren am 21. Juli 1900 in Sedriczow. Verheiratet mit Klara geb. Schenkel (geboren am 23. April 1899 in Krosno). Tochter Esther (geboren am 31. Mai 1928 in Berlin, 1935 Mädchenvolksschule der Jüdischen Gemeinde Berlin) arbeitet nach ihrer Schulzeit als ehrenamtliche Helferin im Israelitischen Krankenheim in der Elsässer Straße. Die Taffels wohnen 1929 in der Ackerstraße 5, 1931 in der Rheinsberger Straße 30 und betreiben eine Milchhandlung. Sie müssen 1938 bei Menachems Schwiegereltern in Berlin in der Elsässer Straße 8 einziehen: David Schenkel (geboren am 6. August 1870 in Frysztak/Polen, am 19. April 1943 nach Theresienstadt, dort im Juni 1943 gestorben) und Breindel geb. Pindles (geboren am 1872 in Korczyna/ Polen, am 19. April 1943 nach Theresienstadt, nach Auschwitz deportiert und ermordet). Breindel Taffel führt, laut Adressbuch, bis 1938 einen Stoffladen in der Elsässerstraße 8. Menachem, Klara und Ester Taffel werden am 12. März 1943 mit dem 36. Osttransport von Berlin nach Auschwitz deportiert. Am 13. März 1943 kommen mit diesem Transport 344 jüdische Männer sowie 620 jüdische Frauen und Kinder dort an. Nach der Selektion werden 218 Männer und 147 Frauen als Häftlinge ins Lager geschickt, die übrigen 599 Personen – darunter Menachems Frau und seine Tochter – sofort in der Gaskammer umgebracht. Taffel wird am 30. April 1943 wegen eines Geschwürs am linken Fuß vom Häftlingskrankenbau Buna ins Stammlager Auschwitz überwiesen. 30. Juli 1943 Deportation ins KZ Natzweiler-Struthof. Dort am 17. oder 19. August 1943 in der Gaskammer ermordet.
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