DIE NAMEN DER NUMMERN
Eine Initiative zur Erinnerung an 86 jüdische Opfer eines Verbrechens von NS-Wissenschaftlern
 


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© Hans-Joachim Lang

Siegbert Meinhardt Rosenthal

Geboren am 11. Juli 1899 in Berlin. Letzte Beschäftigung bei der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland als Wäscher. Verheiratet mit Erna Dorothea geb. Bärwald (geboren am 24. Dezember 1901 in Berlin), ein Sohn: Denny (geboren am 19. Juli 1939 in Berlin). Wohnung in Berlin-Mitte in der Augustraße 5. Alle drei Familienmitglieder werden am 12. März 1943 im 36. Osttransportzug von Berlin nach Auschwitz deportiert. Am 13. März 1943 kommen mit diesem Transport 344 jüdische Männer sowie 620 jüdische Frauen und Kinder dort an. Nach der Selektion werden 218 Männer und 147 Frauen als Häftlinge ins Lager geschickt, die übrigen 599 Personen sofort in der Gaskammer umgebracht. Wird am 27. April 1943 wegen eines Geschwürs an der linken Hand vom Häftlingskrankenbau Buna ins Stammlager Auschwitz überwiesen. 30. Juli 1943 Deportation ins KZ Natzweiler-Struthof. Dort am 17. oder 19. August 1943 in der Gaskammer ermordet.